Was ist Acryl?
Acryl, oder Polyacrylnitril (PAN), ist eine Kunstfaser, die vor allem für ihre weiche Textur und ihre isolierenden Eigenschaften bekannt ist. Das Material ist leicht und lässt sich gut verarbeiten, weshalb es sich für Outdoor- und Winter(sport)kleidung eignet. Denken Sie an Schals, Mützen und Trainingsanzüge. Acryl wird regelmäßig mit Baumwolle, Polyester oder Wolle gemischt, um das Ganze zu verstärken. In Kombination mit Wolle hat es außerdem einen angenehmen Nebeneffekt: Es kratzt weniger.
Ist Acryl angenehm zu tragen?
Im Allgemeinen ja, vor allem in den Wintermonaten. Da Acryl im Tragekomfort der Wolle nahekommt, ist es ein hervorragender Ersatz für Menschen, die Wolle nicht vertragen. Umgekehrt kann Acryl bei manchen Menschen eine Reaktion auslösen; in diesem Fall sind Lyocell und Modal geeignete Alternativen. Bedenken Sie außerdem, dass Acryl Feuchtigkeit speichert, was die Haut reizen kann. Eines ist wichtig zu wissen: Acryl schmilzt, sobald es mit Feuer in Berührung kommt, halten Sie es also von offenem Feuer fern.
Vor- und Nachteile von Acryl in Kleidung
Acryl ist angenehm warm, bequem und formstabil, das heißt, es schrumpft oder verformt sich in der Wäsche nicht so schnell. Dagegen atmet Acryl weniger als Naturfasern. Da Feuchtigkeit nur schwer entweichen kann, fühlt sich der Stoff schnell klamm und stickig an. Um die Qualität zu erhalten, geben Sie Acryl besser nicht in den Trockner, was kein Problem ist, da es schnell trocknet. Achten Sie aber darauf, es nicht in der prallen Sonne zum Trocknen aufzuhängen, denn die Farben verblassen schnell.







